Donnerstag, 2. Februar 2017

Lisa and the Devil

Fakten:
Originaltitel: Lisa e il diavolo
Länge: 96 Min.
Erscheinungsjahr: 1973
Produktionsland: Italien / Spanien
Regie: Mario Bava
Darsteller: Telly Savalas, Elke Sommer,Sylva Koscina
Vertrieb: Arrow Video (Englisches Blu Ray & DVD Dual Set)
FSK: 18
Ungeschnitten: Ja


Fiktion:

Die Touristin Lisa Reiner entfernt sich bei einer Sightseeingtour im spanischen Toledo von der Gruppe und verirrt sich. Aus den kleinen Gassen der Stadt scheint kein Weg zurück zum Markplatz zu führen. So zieht sie durch die menschenleeren Straßen, bis sie auf ein Auto trifft. Zusammen mit einem reichen Ehepaar und deren Chauffeur übernachtet sie nach einer Reifenpanne in einer mysteriösen Villa, die einer seltsamen Gräfin und ihrem sonderbaren Sohn gehört. Während ihres nächtlichen Aufenthaltes ereignen sich geheimnisvolle Dinge, die Lisas Neugier wecken.

Filmbesprechung:
"Lisa and the devil" wird oft als traumartiger Film bezeichnet, den Mario Bava nach dem Verlust seines amerikanischen Vertriebsdeals ohne kommerzielle Vorgaben nach seinen eigenen Vorstellungen verwirklichen konnte. Das Ergebnis ist ein sich anfangs recht langsam aufbauender Film, der erst im letzten Drittel richtig Fahrt aufnimmt. Telly Savalas, vielen sicher noch als "Kojak" bekannt, spielt den finsteren Leandro. Er überzeugt in der Rolle auf ganzer Linie und trägt den Film maßgeblich. Nachdem Elke Sommer in dem im Jahr zuvor gedrehten "Baron Blood" eine gar fürchterliche Vorstellung ablieferte, kommt man hier zumindest in den Genuss einer annehmbaren schauspielerischen Leistung von ihr.

Einen leichten Stand hatte "Lisa and the Devil" nach seiner Fertigstellung nicht. Trotz guter Kritiken bei einzelnen Vorführungen fand sich kein Vertrieb für den Film und Bavas Version lag Jahre lang auf Eis. Aus lauter Verzweiflung wurden 1975 zusätzliche Szenen gedreht, um eine "Der Exorzist"-Nachmache zu veröffentlichen und auf dessen Erfolgswelle mitzuschwimmen. Der Film wurde dann unter dem Namen "The House of Exorcism" (Ebenfalls auf diesem Blu Ray / DVD Set enthalten) veröffentlicht und ließ die Originalgeschichte des Films als etwas erscheinen, was die vom Teufel besessene Lisa träumt. Das Ergebnis wirkt teils recht albern und man entschied sich auch für ein komplett anderes Ende, um mehr auf die Exorzistengeschichte einzugehen. Bava hielt von dieser Version überhaupt nichts und tauchte nicht mal mehr als Regisseur in den Kredits auf.

Beim Restaurieren des Bildes hat sich Arrow Video diesmal anscheinend nicht so viel Mühe gegeben, wie bei den anderen Mario Bava Veröffentlichungen. Gerade in den dunkleren Szenen wirkt es oft grobkörnig und Verwaschen. Vielleicht liegt es aber auch mehr am Ausgangsmaterial des Films, der in seiner Urform erst in den 80er Jahren eine Veröffentlichung fand. Auch der (englische) Ton ist nicht besonders gut und variiert oft in der Lautstärke. Da kann der durchaus schwächere "The House of Exorcism" etwas mehr punkten, hier sind der Ton und das Bild etwas besser. Bei Mario Bavas Kameraarbeit fällt auf, dass er seine früheren Trademarks hier nicht mehr all zu oft durchscheinen lässt. Klar, die Regiearbeit ist immer noch mehr als solide, aber seine berühmten Spiele mit Licht oder spezielle Kameraeinstellungen kommen nur noch hin und wieder durch.

Fazit:
Sollte man sehen. Der Film beginnt etwas langsam und kann während dessen leider nicht immer die Spannung halten, wenn im letzten Drittel dann allerdings alle Fäden zusammenlaufen, schöpft Bava noch einmal aus den Vollen und bringt die Markenzeichen seiner Regiearbeit wieder zum Vorschein. Die Story ist teils etwas verwirrend und baut eine fast schon psychedelische Atmosphäre auf, was dem Film sehr gut steht. Während des Films könnte man die Vermutung bekommen am Schluss enttäuscht zu werden, das Ende lässt einen dann aber alle Zweifel über Bord werfen. "The House of Exorcism" ist eine nette Ergänzung, um die Veröffentlichungsgeschichte des Films zu verstehen, allerdings kein besonders hervorzuhebender Film.
Gesamtwertung:



Filmtrailer:

Mittwoch, 1. Februar 2017

Ghosthouse Inc. News Feb. 2017

Frisch erholt meldet sich Ghosthouse Inc. aus der Winterpause zurück und ab morgen starten wir wieder mit neuen Reviews durch. Beginnen werden wir 2017, wie wir 2016 beendet haben - mit einem Mario Bava Film. Ab morgen Vormittag dann hier online!

Mittwoch, 4. Januar 2017

Ghosthouse Inc. News Januar 2017

Ein frohes neues Jahr! Ghosthouse Inc. verabschiedet sich zum Jahresstart erst mal in die Winterpause für diesen Monat. Ab Februar gibt es dann wieder wie gewohnt neue Reviews.

Sonntag, 18. Dezember 2016

Baron Blood

Fakten:
Originaltitel: Gli orrori del castello di Norimberga
Länge: 98 Min.
Erscheinungsjahr: 1972
Produktionsland: Italien
Regie: Mario Bava
Darsteller: Joseph Cotten, Elke Sommer, Massimo Girotti
Vertrieb: Arrow Video (Englisches Blu Ray & DVD Dual Set)
FSK: 15
Ungeschnitten: Ja


Fiktion:

Der Student Peter Kleist kommt nach Österreich, um bei der Versteigerung des Schlosses seiner Vorfahren zugegen zu sein. Das Gemäuer, dass von der Bevölkerung den Namen "Schloss des Teufels" erhalten hat, war im 16. Jahrhundert Sitz des berüchtigten "Blutbarons" von Kleist. Zusammen mit der Studentin Eva veranstaltet Peter im Turmkämmerlein eine Geisterbeschwörung und erweckt damit den Blutbaron wieder zu neuem Leben.

Filmbesprechung:
Bevor man sich genauer mit "Blood Baron" beschäftigt, sollte man ihn übergreifend im Kontext von Mario Bavas gesamtem Schaffen sehen. Der Film ist das letzte Werk, das zu Lebzeiten des Regisseurs veröffentlicht wurde. Bava drehte in den folgenden neun Jahren zwar noch drei weitere Filme, zwei davon fanden allerdings erst Jahre später einen Vertreiber und der Letzte hatte seine Premiere kurz nach seinem Tod. Ebenfalls geht Bava mit "Blood Baron" wieder einen Schritt zurück zu seinen Anfängen als Regisseur und verwurzelt den Film wieder mehr im Gothic Horror als im Giallo Genre. Ungewöhnlich ist, dass es sich um sein erstes Werk handelt, welches nicht in einem Studioset entstand, sondern komplett vor Ort in einem alten Schloss nahe Wien.

Ist man nicht mit den anderen Filmen von Mario Bava vertraut, merkt man hier trotzdem schnell, dass er seine Arbeit als Regisseur sehr gut versteht und auch Jahre lang als Cinematographer gearbeitet hat. Die Ausleuchtung des Sets und die eingefangenen Bilder zeigen einen atmosphärischen und stylischen Film, der ein wahrer Augenschmaus ist. Die Geschichte hingegen ist sehr simple gehalten und wirkt manchmal gar ein wenig gehetzt. Trotz dessen hat der Film speziell in der Mitte einige Längen. Die schauspielerischen Leistungen sind für diese Art von Genre völlig OK. Einzige Ausnahme hier ist leider die weiblich Hauptrolle, die von Elke Sommer gespielt wird. Ihre Darbietung ist so übertrieben, schlecht und Nerven zerrend, dass es einem stellenweise den Spaß an dem Film nehmen kann.

Arrow Video hat sich bei dieser Veröffentlichung mal wieder nicht lumpen lassen. Man bekommt eine Blu Ray und zwei DVDs, wo sich jeweils die europäische Export Version (98 Min.) und die American International Pictures Version (91 Min.) befinden. Die AIP Version wurde für den amerikanischen Markt mit neuer Filmmusik und neuer Synchronisation versehen. Zudem bekommt man den Film noch in Mario Bavas original Version in italienischer Sprache. Dazu gesellen sich dann noch die üblichen Extras wie Trailer, Fotogalerie, Audiokommentare und ein Interview mit Ruggero Deodato, dem Regisseur von "Cannibal Holocaust". Das Bild der Blu Ray in High Definition ist leider nicht durchgängig gut. Einige Stelle sehen sehr verwaschen und grobkörnig aus.

Fazit:
Sollte man sehen, denn auch wenn die Story etwas dünn ist, bekommt man einen stylischen Film mit großartiger Atmosphäre von einem Regisseur, der sein Handwerk mehr als perfekt beherrschte. Der einzige Wermutstropfen ist Elke Sommer als die Studentin Eva. Hätte man die Rolle mit einer Schauspielerin besetzt, die auch nur ein durchschnittliches Spiel an den Tag legen kann, hätte das den Film zu einer uneingeschränkten Empfehlung aufgewertet.
Gesamtwertung:



Filmtrailer:

Freitag, 25. November 2016

Blacula (The Complete Collection – Special)

Fakten:
Originaltitel: Blacula
Länge: 93 Min.
Erscheinungsjahr: 1972
Produktionsland: USA
Regie: William Crain
Darsteller: William Marshall, Vonetta McGee, Denise Nicholas
Vertrieb: Eureka Entertainment Ltd (Englische Blu Ray)
FSK: 15
Ungeschnitten: Ja



Fiktion:

Siebenbürgen, 1780: Der afrikanische Prinz Mamuwalde und seine Frau Luva sind zu Besuch bei Graf Dracula, um ihn für den Kampf gegen den Sklavenhandel zu gewinnen. Der rassistische Vampir verweigert seine Hilfe und belegt seinen Gast mit dem Fluch der Untoten, der ihn in einen unsterblichen Blutsauger verwandelt. Es vergehen knapp zwei Jahrhunderte bis "Blacula" in seinem Sarg gefunden wird und schließlich in Los Angeles im Jahr 1972 landet. Dort findet er schon bald Gefallen an seiner neuen, untoten Existenz...

Filmbesprechung:
Anfang der 70er Jahre machten Produktionsfirmen wie "American International Pictures" oder "Hammer" immer noch große Gewinne mit günstig produzierten Horror Filmen. Gleichzeit kam in den USA die Welle der "Blackspotation Filme" auf, die ebenfalls Kassenerfolge erzielen konnten. Also dachte man sich bei AIP, warum nicht beides miteinander verbinden? Das Ergebnis war dann „Blacula“, der 1972 in die Kinos kam und ein so großer Erfolg an der Kinokasse wurde, dass neben ähnlichen Titeln wie "Blackenstein" oder "Black Zombies From Sugar Hill" im folgenden Jahr auch noch die Fortsetzung "Scream Blacula Scream" erschien.

Wie bei allen Blackspotation Filmen spielt eine gewisse Gesellschaftskritik im Hinblick auf die rechte der afroamerikanischen Bürger sicher eine Rolle in "Blacula", man sollte allerdings keineswegs einen bierernsten Vampirstreifen mit soziologischem Unterton erwarten, sondern sich auf einen leicht kitschigen und ironischen Film einstellen. Die Schauspielerischen Leistungen sind ebenfalls alles andere als Oscar reif, passen allerdings zum Grundton des Films.

Bei der vorliegenden Veröffentlichung handelt es sich um ein 3-Disc Set, welches beide "Blacula" Filme auf einer Blu Ray oder je einer DVD beinhaltet. Bei der Blu Ray hat man dem Film ein 1080p high-definition Transfer spendiert, was für ein durchaus gutes Bild sorgt. Man muss sich trotzdem vor Augen halten, dass der Film über 40 Jahre alt ist, Wunder sollte man also nicht erwarten. Ein gewisse Grobkörnigkeit hier und da lässt sich damit nicht vermeiden.

Fazit:
Sollte man sehen, da "Blacula" durchaus Spaß macht. Klar ist das Tempo des Films stellenweise etwas langatmig und die Dialogo recht klischeehaft, wer allerdings kein Problem mit Filmen der etwas trashigeren Art hat, wird sicher seine Freude daran haben.
Gesamtwertung:



Filmtrailer:

Montag, 24. Oktober 2016

Dead And Buried (Halloween Filmempfehlungen)

Fakten:
Originaltitel: Dead and Buried
Länge: 89 Min.
Erscheinungsjahr: 1981
Produktionsland: USA
Regie: Gary Sherman
Darsteller: James Farentino, Melody Anderson, Jack Albertson
Vertrieb: Alive - Vertrieb und Marketing (DVD)
FSK: 16
Ungeschnitten: Ja



Fiktion:

In dem kleinen Küstendorf Potter's Bluff häufen sich seltsame Morde. Sheriff Gilles will die Todesfälle aufklären, kommt aber irgendwie keinen Schritt weiter. Auch bemerkt er, dass teilweise tote Leute plötzlich wieder auftauchen. Bald darauf entdeckt der Sheriff bei seiner Frau ein Buch über Voodoo und andere Hexereien. Es sterben noch einige Menschen bevor Gilles die Lösung findet und die schreckliche Wahrheit erfährt.

Filmbesprechung:
Anfang der 80er Jahre war das Slasher Genre in seiner Hochzeit und bescherte dem Kinogänger eine ganze Reihe von übertriebenen und unbeschwerten Filmen. Genau zu dieser Zeit kam "Dead And Buried" in die Kinos und sorgte für erfrischende Abwechselung. Denn auch wenn Gary Shermans Horrorstory über das abgelegene Küstendorf Potter´s Bluff nicht all zu viele explizite Gore-Momente bereitstellt, die Mordszenen sind mit einer äußerst ernsten und schweren Stimmung dargestellt. Eigentlich war es Shermans Absicht eine schwarze Komödie abzuliefern, der Finanzier PSO International mischte sich allerdings immer wieder ein und bestand darauf, die Comedy Elemente zurückzustellen. Das Ergebnis hob sich dann deutlich von den meisten anderen Veröffentlichungen der Zeit ab.

Der Film ist die letzte Kinoarbeit von Schauspieler Jack Albertson, den viele sicher noch als den Großvater im originalen "Charlie und die Schokoladenfabrik" von 1971 kennen. Er war schon während der Dreharbeiten vom Krebs gezeichnet und verstarb kurz nach der Filmpremiere in Los Angeles. In einer Nebenrolle ist auch ein junger Robert Englund zu sehen, der drei Jahre später mit seiner Rolle als Freddy Krüger in "A Nightmare On Elmstreet" zum Horrorstar avancieren sollte.

Hervorheben muss man auch die Atmosphäre von "Dead and Buried", die sich durch den ganzen Film zieht. Gary Sherman tauchte seine dritte Regiearbeit fast komplett in Nebel und erschuf so das perfekte, klaustrophobische Ambiente für das kleine Küstenstädtchen. Das Bild der DVD ist in Ordnung, wirkt allerdings schon etwas verwaschen. Dadurch hat man teilweise den Eindruck, dass selbst bei innen gedrehten Szenen der Nebel durch die Räume und Flure kriecht.

Fazit:
Sollte man sehen, denn "Dead and Buried" bietet mit seiner dichten Atmosphäre eine spannende und kurzweilige Unterhaltung. Ein untypischer 80er Jahre Film mit einer interessanten Story und einem guten Team vor und hinter der Kamera. Sicher nicht als Partyfilm geeignet, aber perfekt für die Einstimmung auf Halloween.
Gesamtwertung:



Filmtrailer:

Freitag, 14. Oktober 2016

Trick ´r Treat (Halloween Filmempfehlungen)

Fakten:
Originaltitel: Trick ´r Treat
Länge: 79 Min.
Erscheinungsjahr: 2007
Produktionsland: USA
Regie: Michael Dougherty
Darsteller: Anna Paquin, Brian Cox, Dylan Baker
Vertrieb: Warner Bros. (Englische DVD)
FSK: 15
Ungeschnitten: Ja



Fiktion:

Halloween in einer ganz normalen amerikanischen Kleinstadt: Der verwitwete Schuldirektor entpuppt sich als Serienkiller, eine als Rotkäppchen verkleidete Jungfrau wird von einem maskierten Unbekannten verfolgt, böse Kids versuchen, einem Außenseiter einen Streich zu spielen und erleben ihr blaues Wunder, während ein verbitterter alter Mann von der Vergangenheit heimgesucht wird. Und über allem wacht der maskierte Sam.

Filmbesprechung:
In vier Geschichten (fünf, wenn man die kurze Einführung mitzählt) erzählt "Trick ´r Treat" von einer, zumindest anfänglich, gewöhnlichen Halloween Nacht in einer typischen amerikanischen Kleinstadt. Dabei sind die Kurzgeschichten nicht nur aneinandergereiht, sonder ineinander verwobenen. Die Storys spielen entweder zeitgleich oder beeinflussen sich gegenseitig. Den Schauspielern merkt man dabei den Spaß an, den sie während der Dreharbeiten hatten. Die schauspielerische Leistung wirkt recht unbeschwert, was dem Film sehr gut steht, da er sich nicht all zu ernst nimmt, gleichzeitig aber auch nicht in Albernheiten verfällt. Zusammengehalten werden die vier Storys von Sam, einem kleinen Wesen in orangenem Overall und mit einem Sack über dem Kopf. Er taucht in jeder Geschichte als eine Art Beobachter auf, bevor er in der letzten selber eine Hauptrolle spielt.

"Trick ´r Treat" ist ein Film, der Halloween zelebriert. Regisseur Michael Dougherty hat seine Hausaufgaben für das Drehbuch gemacht und sich intensiv mit dem Feiertag auseinandergesetzt. So geht man im Laufe der Geschichten auch auf verschiedene Halloween Traditionen ein und wirft etwas Licht auf die Herkunft des Festtages. Die aufkommende Atmosphäre ist äußerst passend und bringt einen in die richtige Stimmung. Das Set Design kann einen gewissen Kitschfaktor nicht von der Hand weisen, genau das erwartet man allerdings auch bei einem solchen Fest. Trotz des Kitschs wirkt der Film keinesfalls billig.

Wirklich schade ist, dass der Film hierzulande nicht die Aufmerksamkeit bekommen hat, die ihm zustehen würde. Das merkt man leider auch an der Vermarktung. Die deutsche DVD-Version ist schwierig zu bekommen und wenn, dann nur zu horrenden Preisen. Die hier vorliegende englische DVD ist allerdings ohne Probleme zu beziehen. Bild und Ton sind absolut ok und neben dem Film bekommt man noch allerhand Bonusmaterial, unter anderem ein kurzes Feature über die Mythen und Traditionen von Halloween, in dem auch ein bisschen Making of geboten wird. Ebenfalls enthalten ist Regisseur Michael Doughertys animierter Kurzfilm "Season´s Greetings" von 1996, in dem Sam seinen ersten Auftritt hat.

Fazit:
Sollte man sehen, denn "Trick ´r Treat" ist der ultimative Film für die nächste Halloween Party. Eine passende Atmosphäre, kurzweilige Geschichten und jede Menge makaberer Einfälle machen den Film zu einem stimmigen Gesamtwerk, das jeden Fan dieses Feiertags begeistern sollte.
Gesamtwertung:



Filmtrailer: